“I” Don’t Exist

(German version below)

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It has been a while since my fingers touched the keyboard just to write for myself and about my thoughts. To be honest I haven’t felt truly myself in the last couple of months and yet my main goal on this blog was to share real positivity and inspiration. But it simply doesn’t work for me to try to inspire if I’m not even inspired myself. So, I decided to step back until I felt motivated again and, in the meantime, to just do whatever my intuition tells me. During these months, most of the time my feet carried me outside into the sunshine, the woods and water; to places I have been before, when I felt incredibly connected to myself. Yet I thought it was the pureness of nature that had such a calming effect. However, there was this one day that made me experience that it might be much more than that.
It was a beautiful day so I decided to go outside and I found a really nice spot to meditate on a rock next to the water. While I was sitting there with my eyes closed, listening to the sounds around me, I suddenly felt this incredible energy starting to flow through my body – and I just let myself fall into it. I can’t even really describe what it felt like, so I hope the following makes somewhat sense to you… It was as if nature became somehow a part of me and I became a part of nature. I could feel how alive it was, how alive I was and at some point, it was like we melted together – I couldn’t tell where I started and it ended. So, I let myself fall even deeper into this flow. And in this flow, this girl on the rock faded more and more until she blurred into everything around her. Finally, she met herself in every leaf, every waterdrop and every plant. She was everywhere. As if her “I” had disappeared and only a “we” were left.
That was the first time within a while I felt this free, peaceful and connected.
Maybe all these other times when I thought I sensed this connection to myself, I actually slightly connected to the “we”. And maybe my inner voice always told me to go outside as there I could be most myself by not being myself at all.

Es ist eine Weile her, seitdem meine Finger die Tastatur berührt haben, um einfach nur für mich und meine Gefühle zu schreiben. Um ehrlich zu sein, habe ich mich in den letzten paar Monaten nicht ganz ich selbst gefühlt und es war allerdings immer mein Ziel auf diesem Blog, ehrliche Positivität und Inspiration zu teilen. Ich bin jedoch keine Person, die andere inspirieren kann, wenn sie nicht selbst inspiriert ist. Deswegen hatte ich beschlossen, einen Schritt zurück zu treten bis ich mich wieder motiviert fühlen würde und in der Zwischenzeit das zu machen, was mir meine Intuition sagen würde. In diesen Monaten trugen mich meine Füße besonders häufig nach draußen in den Sonnenschein, den Wald und an Gewässer. An Orte, an denen ich vorher war, als ich mich besonders mit mir selbst verbunden gefühlt hatte. Allerdings dachte ich immer, dass das an der Reinheit der Natur lag. Jedoch war dann da dieser eine Tag, an dem ich erlebte, dass da vielleicht viel mehr dahintersteckten könnte.
Es war ein wunderschöner Tag, also beschloss ich nach Draußen zu gehen und dort entdeckte ich einen ruhigen Platz auf einem Stein zum Meditieren neben dem Wasser. Während ich da mit geschlossen Augen saß und den Geräuschen um mich herum zuhörte, spürte ich plötzlich diese unfassbare Energie in mir fließen– Also ließ ich mich einfach darin fallen. Ich kann nicht wirklich beschreiben, wie es sich anfühlte, deswegen hoffe ich, dass der nächste Teil zumindest ein wenig Sinn ergibt… Es war als ob die Natur ein Teil von mir geworden wäre und ich ein Teil der Natur. Ich konnte spüren, wie lebendig sie war, wie lebendig ich war und an einem Punkt war es, als wären wir zusammengeschmolzen – Ich konnte nicht sagen wo ich anfing und sie aufhörte. Also ließ ich mich noch tiefer in den Fluss fallen. In diesem Fluss verblasste das Mädchen auf dem Stein immer weiter, bis sie schließlich mit allem um sich herum verschwamm. So sehr, dass sie sich letztendlich in jedem Blatt, jedem Wassertropfen und jeder Pflanze wiederbegegnete. Sie war überall. Als wäre ihr „Ich“ verschwunden und nur noch ein „wir“ übrig.
Das war das erste Mal nach einer Weile, dass ich mich frei, friedlich und verbunden fühlte. Vielleicht war es so, dass all die anderen Male, als ich dachte, mich mit mir verbunden zu fühlen, ich eigentlich mit dem „wir“ verbunden war. Und vielleicht hat es mich deswegen immer so in die Natur gezogen, weil ich dort am meisten ich selbst war, indem ich kein bisschen “ich” war .

 

Spread Love wherever you go. x
signatur3

 

 

 

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