My Vegan Story

(German version below)

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Hey you guys. I recently just realized that I have never told you the story about how I became vegan… So, here we go!

The very first time I have ever heard about vegan products was a looong time ago, when I was still a little child. My Dad told me something about soy milk and I remember that I found it really awkward imagining people drinking it. Back then it was absolutely normal to me to consume any kind of animal products, since I was taught as every other child, that it is an important part of our every day’s diet. Although I started to ask myself, why one kills and eats a lamb but not a dog? Shouldn’t we love all animals equally? To me we should. I never ever could have killed any animal myself, no matter if it were a dog or a lamb. Never.
This was something I realized even more a couple of years later, when I went to an indoor-market with my family where they sold and cooked fish and seafood. Wherever I looked there were crabs and other animals which were still alive and placed in small plastic containers that were filled with water. And I will never forget the way these poor little animals were looking at me, through eyes filled with fear and desperation. Seeing this broke my heart into 1000 of pieces and I couldn’t understand how people could kill these animals as if their lives were worth nothing. As if they were born for the consumption of humans. I would have loved nothing better than to take every single animal safely back to the ocean. Unfortunately, I realized that not killing any of these animals myself, didn’t make me better person since I was still eating meat. Over time I started to eat less and less of it until stopped eating it at all.
I continued this way of living till I discovered several Instagram accounts of vegans, like Essena O’Neill’s, in 2014. Their attitude to life, their conscious way of living and their food fascinated me in an almost magical way – The world in which they were living seemed to be more peaceful and different than ours… Therefore, I became more and more interested into veganism, started to learn a lot about meat, dairy and egg production as well as about environment and our diet. But the more I knew the bigger my wish, to join the “different world”, became, because the consumption of any animal product didn’t feel right anymore. So, I slowly tried to include more and more vegan meals into my daily life.
It took me about a year until I finally decided to change my lifestyle and I’m pretty sure that I will never forget that day. It was a Friday afternoon and I was sitting at my desk, but instead of studying English I decided to watch a couple of documentaries. Gosh I never ever have felt so angry with the world and so incredibly unhappy. My heart was broken and since then I just couldn’t ignore all these horrible things that have been going on. I wished our world would change to the better, so I decided to be the change I wished to see and became vegan. This was one of the best decisions I have ever made 🙂

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Hey, hey! Mir ist neulich aufgefallen, dass ich in den zwei Jahren noch gar nicht erzählte, wie es dazu kam, dass ich mich für den veganen Lebensstil entschloss… Alsoooo, here we go!

Meine aller erste „Bekanntschaft“ mit veganen Produkten machte ich, als ich noch sehr klein war. Mein Dad erzählte mir während einer Autofahrt von Sojamilch und ich war damals einfach nur sehr irritiert von der Vorstellung, dass manche Menschen eine solche „Milch“ konsumierten. Tierische Produkte zu essen/trinken war für mich damals etwas ganz Normales, da mir, wie jedem anderen Kind auch, beigebracht worden war, dass es einfach ein fester Bestandteil unserer Ernährung sei. Allerdings fragte ich mich schon sehr früh, wieso man ein Lamm tötet und isst, und einen Hund hingegen behütet. Waren nicht alle Tiere gleich liebenswürdig? Für mich schon. Ich hätte weder Hund noch Lämmchen, noch ein anderes Tier, selbst töten können. Niemals.
Das wurde mir damals auch bei dem Besuch eines Indoor-Markts, wo Fisch und Meeresfrüchte verkauft und zubereitet wurden, nochmal mehr als bewusst. Überall waren diese kleinen, noch lebenden Krabben und andere Tiere, in mit Wasser gefüllten Plastikbehältern, welche mich mit ihren traurigen Augen ansahen. Ich werde diese sichtbare Hoffnungslosigkeit und Angst in ihren Augen nie vergessen.  Der Anblick brach mir das Herz und ich verstand einfach nicht, wie andere das Leben dieser armen Tiere einfach so beenden konnten, als wären es nichts wert. Als wären sie für den Konsum des Menschen geboren worden. Ich hätte am liebsten jedes einzelne wieder zurück ins Meer gelassen. Allerdings erkannte ich auch, dass, nur weil ich die Tiere nicht selbst tötete, es mich nicht zu einem besseren Menschen machte, da ich sie schließlich aß. Mit der Zeit nahm ich dann immer weiter Abstand vom Fleisch, bis ich es letztendlich gar nicht mehr zu mir nahm.
Auf diese Weise lebte ich weiter bis zum Jahre 2014, als ich auf diverse Instagramaccounts von Veganerinnen stieß, unter anderem auf den von Essena O’Neill. Die Lebenseinstellung dieser Menschen, ihre bewusste Art zu leben und ihr Essen faszinierten mich unglaublich – es erschien mir wie eine andere Welt, eine friedlichere, in der sie lebten. So tauchte ich mehr und mehr in die Thematik Veganismus ein, lernte viel über die Hintergründe der Fleisch-, Milch- und Eierproduktion, über die Umwelt sowie über die Ernährung. Je mehr ich jedoch wusste, desto größer wurde auch mein Wunsch, ein Teil dieser „anderen Welt“ zu werden, da mir der Konsum tierischer Produkte einfach nicht mehr richtig erschien. Somit fing ich an langsam immer mehr vegane Mahlzeiten in meinen Alltag miteinzubauen.
Bis ich meinen Lebensstil jedoch komplett änderte, dauerte es fast ein Jahr. Es war ein Freitagnachmittag, an dem ich Englisch hätte lernen sollen, aber mir stattdessen diverse Dokumentationen ansah. Gott, ich war noch nie so wütend auf die Welt und so unglücklich gewesen… Mein Herz hatte einen riesigen Riss und ich konnte von da an einfach nicht länger wegsehen. Ich wünschte mir so sehr, dass sich unsere Welt ändern würde, woraufhin ich beschloss, selbst die Veränderung zu sein, die ich sehen wollte, und rein pflanzlich zu leben. Eine der besten Entscheidungen, die ich bislang traf 🙂 

 

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signatur3

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