A Few Weeks To Go

(German version below)

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Ahhhh! At the moment I feel like time is almost flying! Thinking of the fact that I moved out 1.5 years ago seems as if it was only yesterday, it’s so surreal. I remember how confused I was back then; Living in a new city with new people filled me with excitement, but on the other hand just the thought of leaving my hometown broke my heart.
Yet after all this time, and especially during the last couple of months, I realized that this place feels a lot more like home than my hometown does. It makes me happy to be here. Ironically I’m in the throes of planning to move to Scandinavia right now. The flight ticket is already booked and the application for the university is under way. Somehow this makes me feel really lost, yet in a beautiful way. My heart bursts with joy but in the very same second it’s bleeding since I have to leave everything behind – at least for a while – just like in 2015. For some reason the wish to study abroad started to grow uncontrollably and I know that I have to follow this dream. Isn’t it strange to fall in love with something unknown? In the end I’ve never been there, I don’t know the people and I barely speak their language. Therefore I have no idea what to expect but I guess this is actually a really good thing. No expectations lead to more surprises. Thus I will go with the flow of life to figure out where it’ll take me. I trust it. Whatever is meant to happen, will happen.

 

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Hiiiilfe, im Moment habe ich das Gefühl, dass die Zeit geradezu nur an mir vorbeirast. Die Vorstellung, dass ich vor eineinhalb Jahren von Zuhause ausgezogen bin, erscheint mir, als wäre es erst gestern gewesen. Wahnsinn! Ich erinnere mich noch gut daran, wie durcheinander ich damals war; voller Vorfreude auf den bevorstehenden neuen Lebensabschnitt, in einer neuen Stadt mit neuen Menschen. Und andererseits hat mir allein der Gedanke, meine Heimat zu verlassen, das Herz gebrochen.
Nach all dieser Zeit die ich nun hier verbracht habe, fühlt sich dieser Ort nun wahrlich wie mein Zuhause an, viel mehr, als es meine Heimat tut. Ich bin unbeschreiblich glücklich hier. Ironischerweise stecke ich jedoch nun inmitten meiner Planungen für meinen bevorstehenden Umzug nach Skandinavien. Das Flugticket ist gebucht, die Anmeldung an der Uni ist am Laufen. Ich fühle mich auf eine schöne Weise unfassbar verloren. Mein Herz platzt tackt weise fast vor Freude und zerreißt im nächsten Moment an der Vorstellung, das alles hier – zumindest für eine Weile – zurück lassen zu müssen; wie in 2015. Aber aus irgendeinem Grund brennt in mir der unauslöschliche Wunsch dorthin zu gehen und er wird immer stärker. Schon komisch! Wie kann man sich in etwas verlieben, obwohl man es nicht kennt? Immerhin war ich noch nie dort, kenne die Menschen nicht und spreche die Sprache gerade mal so, dass sie für das Notwendigste ausreicht. Entsprechend weiß ich nicht, was mich dort erwarten wird. Aber vielleicht ist das auch gut so, denn je weniger Erwartungen, desto mehr Überraschungen. Also werde ich mich voller Vertrauen in den Strom des Lebens werfen und mal sehen, wohin mich dieser treiben wird. Es wird schon alles so werden, wie es sein soll, da bin ich mir sicher.

 

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(German version below)

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Wow, the last couple of weeks have been filled with many ups and downs since someday I realized that the way I have lived my life so far hasn’t fulfilled me. I have felt that something was missing, something was waiting somewhere for me, yet I absolutely didn’t know what it was. As if I woke up one day with the most wonderful feeling but without remembering the dream that made me feel that way… The only thing I did know was how happy it made me.
Nevertheless it has seemed that my mind already did know what it was. It had begun a couple of months ago when I had recognized that my inner voice had tried to guide me into the right direction and it had tried to give me small hints every now and then up until now. So I decided to trust it and to follow my intuition which told me to outpace everything that seemed to bring me down. And now I’m here. I reduced my classes at university, decided to move out of my apartment and started planning to move to a new place, far way, on my own. A place I’ve never been before. Some decisions were a lot easier than others yet I’m really glad that I’ve made them. I have never been happier and freer than I’m right now. Even though I have absolutely no idea what I’m looking for nor where this path will take me but it feels right. And who knows, maybe it’s not about something specific at the end of this path but about the path itself that causes my desire?

Wow, die letzten paar Wochen waren ein totales Chaos, durchwachsen von diversen Höhen und Tiefen. Ich erreichte einen Punkt, an dem ich realisierte, dass das Leben was ich gerade führte einfach nicht das ist, was mich wirklich erfüllte. Zumindest nicht im Moment. In mir verschwand das Gefühl nicht mehr, dass irgendetwas fehlte, dass irgendwo irgendwas auf mich wartete. Der Punkt war nur, und ist es auch jetzt noch, dass ich keine Ahnung hatte was ich eigentlich vermisste. Als wäre ich nach einem Traum mit dem schönsten Gefühl aufgewacht, allerdings ohne jede Erinnerung, was der Traum war… Das Einzige was ich kannte war das Gefühl, dass er in mir ausgelöst hatte.
Jedoch schien irgendetwas in mir haargenau zu wissen wonach ich mich sehnte. Seit Monaten gab es immer wieder Momente, in denen ich mich fühlte, als wolle mich meine innere Stimme Schritt für Schritt in die richtige Richtung führen, als wolle sie mir Hinweise geben. Also habe ich ihr vertraut und bin meinen Intentionen gefolgt, mit dem Ergebnis, dass ich alles, was für mich im Moment nicht “das Richtige” zu sein schien, hinter mir ließ. Und jetzt steh ich hier, habe meine Wohnung gekündigt, meine Kurse an der Uni reduziert, um mich mehr auf mich konzentrieren zu können, und plane weit wegzuziehen, allein. An einen Ort, an dem ich noch nie zuvor war.
Manche dieser Veränderungen fielen mir schwerer als andere, dennoch bin ich wahnsinnig froh über meine Entscheidungen. Ich war nie glücklicher als ich es jetzt bin, habe mich nie freier gefühlt. Zwar weiß ich immer noch nicht, nach was genau ich Ausschau halten soll, aber ich habe das Gefühl auf dem richtigen Weg zu sein, wo auch immer der mich hinführen mag. Und wer weiß, vielleicht ist es ja gar kein bestimmtes Ziel, nach dem ich mich sehne, sondern der Weg dorthin?

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