Old Me, New Me

(German  version below)

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Hey you guys, I hope you had a wonderful week so far ♥ I’m really, really sorry that I haven’t been posting that much lately but I had to focus on studying for my exams and on preparing my move. Howeverrrr I’m done with all of my finals thus I can finally get back into writing now.
At the moment I’m with my parents, in my old room. Being back home, even if it’s just temporary, feel great yet a bit strange too, because the person – me – who left this place two years ago was a totally different one than the person who returned. In the beginning I was shocked at this realization. I stood infront of my mirror and simply didn’t recognize myself; as if a stranger was wearing my clothes and was living in my home. But right now I’m actually really happy about this since it shows, that I have further developed my personality, that I have grown. By saying this I mean that I feel like I finally found the right path to take in order to figure out who I am. Simply because I have let go of everything that didn’t feel right, I have started to follow my heart as well as my dreams and principally have stopped being afraid of changes. Therefore my mind feels a lot more balanced compared to 2015 and I feel a lot more like myself.
Earlier I was so focused on my life’s plan and never ever even wanted to leave my hometown. Nothing should change… I guess it basically just took a while until I could open up to the world as well as to myself and till I figured out that the perfect plan eventually wasn’t as perfect as it seemed. You can’t plan life, life happens. And personally I find the fact, that each day is filled with surprises which help you a little bit to further develop your personality, absolutely beautiful. Anyway I’m really excited about as what kind of person I will return next time. I can’t wait to get to know her!

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Hey ihr Lieben, ich hoffe ihr hattet bislang eine wunderbare Woche ♥ Es tut mir wahnsinnig leid, dass ich in letzter Zeit so wenig Beiträge hochgeladen habe, aber ich hatte wegen des Umzugs und meiner Klausuren leider etwas viel um die Ohren. Aaaaaber, da ich mit den Prüfungen nun fertig bin, kann ich mich jetzt endlich wieder mehr dem Schreiben widmen.
Im Moment bin ich vorrübergehend bei meinen Eltern, in meinem alten Zimmer. Es ist so ein schönes, aber auch seltsames Gefühl wieder in der Heimat zu sein. Denn der Mensch, als der ich damals diesen Ort vor zwei Jahren verlassen habe, ist ein ganz anderer, als der, der nun wieder hierher zurückgekehrt ist. Anfangs hat mich diese Tatsache wahnsinnig schockiert. Ich bin vor dem Spiegel gestanden und habe mich einfach nicht mehr wiedererkannt; als wäre ich eine Fremde in meiner eigenen Kleidung, in meinem alten Zuhause. Inzwischen bin ich jedoch wirklich froh über diese Erkenntnis, da sie mir zeigt, dass ich mich weiterentwickelt habe und innerlich gewachsen bin. Was ich damit meine ist, dass ich das Gefühl habe, endlich den Weg gefunden zu haben, der mich zu mir selbst führt. Einfach aus dem Grund, weil ich angefangen habe loszulassen, meinem Herzen sowie meinen Träumen folgen und aufgehört habe  Angst vor Veränderungen zu haben. Was letztendlich dazu geführt hat, dass mein Geist viel ausgeglichener ist und ich mich viel mehr wie ich-selbst fühle.
Früher hatte ich immer einen festen Plan und wollte niiiiiie aus der Heimat weg. Nichts sollte sich ändern, wenn es nach mir gegangen wäre… Vermutlich hat es einfach nur ein bisschen Zeit gebraucht, bis ich mich der Welt sowie mir selbst mehr öffnen konnte und verstanden habe, dass fixe Pläne meistens doch nie so fix sind, wie man meint. Man kann das Leben nicht planen, das Leben passiert. Und gerade die Tatsache, dass jeder Tag voller Überraschungen steckt, die alle ein bisschen zur persönlichen Weiterentwicklung beitragen, macht das Leben doch so schön, oder? Jedenfalls bin ich wahnsinnig gespannt als was für ein Mensch ich das nächste Mal hierher zurückkehren werde. Und ich freue mich schon sehr drauf, ihn kennenzulernen!

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You’re not Serious, are you, Fate?

(German version below)

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I love life and all of its facets, its surprises and challenges. I view the fate as the author of my life’s script – a comedy – a really creative and humorous author. The book is extremely colorful and beautiful in its own way. Some of its chapters are incredibly happy, some are less, yet each of it is a challenge in a sense. A challenge to find the beauty in each line, to make each part of the script as good as possible even though it might seem impossible sometimes. I must say that my author is an imaginative one. He has some sort of ideas I would never have thought of, he creates situations I would never had imagined and sometimes this makes me go crazy. But these ideas in particular have been really important to me over the last couple of months since they made me understand something.
It’s not about reading each line and putting it into reality. No, it’s about changing and emerging my perspective while reading as well as reading beyond the lines. I asked myself: Is the description of the situation really as bad as it seems or is it me who turns it into a more negative version simply because I don’t try to read it differently? Therefore I decided not to just focus on the scene of my script that I’m reading, but to focus on the entire movie and all its viewers also. Viewers who laugh about all of my miserable circumstances. Viewers who know that the end of the movie will be a good one, even if some parts of the comedy include dramatic and sad moments.
This changed me. Whenever something bad takes place or whenever I lose ground now, my very first reaction is to start laughing; about my author’s humor (“You’re not serious, are you?!”), about the irony of the situation, when something turned out differently than I expected. It feels soooo good to laugh about all these things. Life becomes so much easier once you start to take it a little less serious and once you realize that each scene of the script “Life” only describes the circumstances yet the realization is up to you.

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Ich liebe das Leben, mit all seinen Facetten, seinen Überraschungen und Herausforderungen, die es mit sich bringt. Ich betrachte das Schicksal als den Autor des Drehbuchs meines Lebens – einer Komödie – einen sehr kreativen und humorvollen Autor. Das Buch ist unfassbar bunt und auf seine Weise wunderschön. Mal sind Kapitel davon fröhlicher, mal weniger, aber jedes davon ist gewissermaßen eine Challenge. Eine Herausforderung, das Beste in jeder Zeile zu finden, das Bestmögliche aus jedem Abschnitt herauszuholen, auch wenn es manchmal wirklich unmöglich erscheint. Und ich muss sagen, manchmal ist dieser Autor sehr einfallsreich. Er lässt Dinge geschehen, mit denen ich in keiner Weise gerechnet hätte und raubt mir damit zum Teil den letzten Nerv. Aber gerade diese Abschnitte haben mich in den letzten Monaten etwas verstehen lassen. Es geht nicht nur darum, strickt die Zeilen zu lesen und sie umzusetzen. Sondern die Perspektive zu erweitern und darüber hinaus zu lesen. Denn: Ist das Beschriebene wirklich so negativ oder mache ich es negativer, als es eigentlich ist, weil ich gar nicht erst versuche, es anders zu lesen?
Also habe ich beim Studieren der jeweilig beschriebenen Szene des Drehbuchs beschlossen, nicht nur die Szene zu sehen, sondern  den fertigen Film, mit all seinen Zuschauern. Zuschauer, die alle „unglücklichen Umstände“, die sie zu sehen bekommen, lauthals belachen, die wissen, dass der Film, trotz all der kurzzeitig dargestellten Dramen, noch nicht vorbei ist und gut ausgehen wird.
Und das hat mich verändert. Denn egal was und weshalb nun etwas in meinem Leben schiefgeht oder mir den Boden unter den Füßen wegreißt, ich muss lauthals von Herzen lachen; Über den Humor des Autors („Ist das jetzt echt dein Ernst?!“), über die Ironie der Situation, wenn genau das Gegenteil von dem passierte, was ich mir eigentlich vorstellte. Und es tut so gut, über die Dinge zu lachen. Es macht das Leben so viel leichter, wenn man es nicht zu ernst nimmt und man realisiert, dass die Szenen des Drehbuchs „Leben“ nur die Umstände beschreiben, jedoch die Umsetzung und der Umgang mit diesen nicht vom Autor abhängt, sondern von einem selbst.

 

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Baked Eggplant Slices with Tomato & Basil

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This meal is so easy but yet so delicious. Whenever I have some leftovers I love to experiment with different combinations of baked food, this is how it turned out last time. I enjoyed it as a light meal all by myself, but you could also add some extra carbs like rice or couscous to make it more filling. Ooooor serve it as a starter for some more people.

 

Zutaten/Ingredients (Serves 1-2):

1 Aubergine
½ Paprika
¼ Dose Passierte Tomaten
¼ Zucchini
4 Champignons
½ Zitrone (Saft)
5 Cherry-Tomaten
2 Knoblauchzehen
Basilikum
etwas Olivenöl

Gewürze:
Kräuter de Provence, Salz, Pfeffer, Paprika

1 Eggplant
½ Pepper
¼ can of Chopped Tomatoes
¼ Zucchini
4 Mushrooms
½ Lemon (juice)
5 Cherry Tomatoes
2 Cloves of Garlic
Basil
some Olive Oil

Seasonings:
Herbs de Provence, Salt, Pepper, Paprika

 

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Zubereitung:
Zunächst muss das Gemüse gewaschen und die Aubergine der Länge nach in vier gleich dicke Scheiben geschnitten werden. Schneide anschließend die Pilze, Paprika und Zucchini in Würfel und hacke den Knoblauch fein. Lege die vier Scheiben nebeneinander in eine Auflaufform und verteile die Hälfte der Tomatensauce darauf. Anschließend müssen die Pilze, Paprika, Zucchini und der Knoblauch darauf verteilt werden. Würze das Ganze. Gebe nun den Rest der Tomatensauce und einen Schuss Öl darüber und lege die Tomaten (als Ganzes) in die Form.
Backe dies nun bei 180°C für ca. 20 Minuten (Umluft).
Zum Servieren kann das Essen noch mit frischem Basilikum, Walnüssen und Zitronensaft verfeinert werden.


 

Method:
Start of by rinsing the vegetables and cutting the eggplant lengthwise into four slices. Dice the mushrooms, pepper and zucchini afterwards and chop the garlic. Now place the four slices into a baking dish an add half of the chopped tomatoes on top as well as the mushrooms, pepper, zucchini and garlic. Season everything. Finally add the rest of the chopped tomatoes, a splash of olive oil and the five cherry tomatoes.
Bake this for approximately 20 minutes at 180°C.
For serving sprinkle some fresh basil and walnuts on top and add a splash of lemon juice.

 

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A Few Weeks To Go

(German version below)

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Ahhhh! At the moment I feel like time is almost flying! Thinking of the fact that I moved out 1.5 years ago seems as if it was only yesterday, it’s so surreal. I remember how confused I was back then; Living in a new city with new people filled me with excitement, but on the other hand just the thought of leaving my hometown broke my heart.
Yet after all this time, and especially during the last couple of months, I realized that this place feels a lot more like home than my hometown does. It makes me happy to be here. Ironically I’m in the throes of planning to move to Scandinavia right now. The flight ticket is already booked and the application for the university is under way. Somehow this makes me feel really lost, yet in a beautiful way. My heart bursts with joy but in the very same second it’s bleeding since I have to leave everything behind – at least for a while – just like in 2015. For some reason the wish to study abroad started to grow uncontrollably and I know that I have to follow this dream. Isn’t it strange to fall in love with something unknown? In the end I’ve never been there, I don’t know the people and I barely speak their language. Therefore I have no idea what to expect but I guess this is actually a really good thing. No expectations lead to more surprises. Thus I will go with the flow of life to figure out where it’ll take me. I trust it. Whatever is meant to happen, will happen.

 

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Hiiiilfe, im Moment habe ich das Gefühl, dass die Zeit geradezu nur an mir vorbeirast. Die Vorstellung, dass ich vor eineinhalb Jahren von Zuhause ausgezogen bin, erscheint mir, als wäre es erst gestern gewesen. Wahnsinn! Ich erinnere mich noch gut daran, wie durcheinander ich damals war; voller Vorfreude auf den bevorstehenden neuen Lebensabschnitt, in einer neuen Stadt mit neuen Menschen. Und andererseits hat mir allein der Gedanke, meine Heimat zu verlassen, das Herz gebrochen.
Nach all dieser Zeit die ich nun hier verbracht habe, fühlt sich dieser Ort nun wahrlich wie mein Zuhause an, viel mehr, als es meine Heimat tut. Ich bin unbeschreiblich glücklich hier. Ironischerweise stecke ich jedoch nun inmitten meiner Planungen für meinen bevorstehenden Umzug nach Skandinavien. Das Flugticket ist gebucht, die Anmeldung an der Uni ist am Laufen. Ich fühle mich auf eine schöne Weise unfassbar verloren. Mein Herz platzt tackt weise fast vor Freude und zerreißt im nächsten Moment an der Vorstellung, das alles hier – zumindest für eine Weile – zurück lassen zu müssen; wie in 2015. Aber aus irgendeinem Grund brennt in mir der unauslöschliche Wunsch dorthin zu gehen und er wird immer stärker. Schon komisch! Wie kann man sich in etwas verlieben, obwohl man es nicht kennt? Immerhin war ich noch nie dort, kenne die Menschen nicht und spreche die Sprache gerade mal so, dass sie für das Notwendigste ausreicht. Entsprechend weiß ich nicht, was mich dort erwarten wird. Aber vielleicht ist das auch gut so, denn je weniger Erwartungen, desto mehr Überraschungen. Also werde ich mich voller Vertrauen in den Strom des Lebens werfen und mal sehen, wohin mich dieser treiben wird. Es wird schon alles so werden, wie es sein soll, da bin ich mir sicher.

 

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Would I Raise my Children Vegan?

(German version below)

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Wow I can’t believe it’s already been more than two years since I decided to include the plant-based lifestyle into my life. To me it was a really important step on my path because it gave me the ability to open doors which led me more and more to myself. During these two years I sometimes got asked if I would raise my children vegan or not. To be honest I don’t think I’m able to answer “yes, definitely”. The point is that i don’t believe feeding someone vegan food makes someone automatically vegan, the only one who can make someone vegan is oneself, based on one’s believes and opinions. Regarding my future I see myself as a loving mother who tries to make her children’s life as beautiful as possible and who shows them everything that seems important to her – thoughts, opinions, experiences and of course veganism since it’s a huge part of my life and probably always will be. Nevertheless  I can only show or explain all these things but it’s up to them if they have the same opinions and thoughts as I do. Actually I don’t even want them to simply copy everything I say without questioning it, I want them to listen and to learn on their own.
To answer the question: It really depends on my children if they want me to raise them vegan or not. The only thing I can do is to show them how happy it makes me and to explain why I made this decision, once they’re old enough to understand. But no matter which path they will plan to take in the future, I will respect it and help them whenever I can. That way they will hopefully be able to figure out as free as possible who they are and what they want in life. All I can do is to give them the seeds of love and passion for this lifestyle yet they are the only ones who can make them grow.

Wahnsinn, es ist jetzt tatsächlich schon über zwei Jahre her, dass ich den Entschluss gefasst habe, den pflanzlichen Lebensstil in mein Leben aufzunehmen. Für mich war das ein wirklich wichtiger Schritt auf meinem Weg, da sich von da an immer mehr Türen geöffnet haben, welche mich langsam zu mir selbst führten. In diesen zwei Jahren bin ich hin und wieder gefragt worden, wie ich es denn machen wolle, wenn ich mal Kinder habe – ob ich sie wohl vegan großziehen würde. Nun, ich finde nicht, dass ich das mit einem eindeutigen “ja” beantworten kann. Allgemein finde ich, dass man niemanden zum Veganer “machen” kann, da dieser Lebensstil eine persönliche Entscheidung ist, die aus eigener Überzeugung getroffen werden sollte. In der Zukunft sehe ich mich als eine Mutter, die versucht ihren Kindern ein wunderschönes Leben zu ermöglichen und ihnen all die Weisheiten, Gedanken, Erfahrungen und Meinungen mitzugeben, die sie als wichtig empfindet. Dazu gehört für mich natürlich auch der Veganismus, weil es einfach ein großer Teil von mir ist, der nicht mehr wegzudenken ist. Nichtsdestotrotz sind das alles nur Dinge, die ich ihnen erzählen oder zeigen kann, ob sie jedoch meiner Meinung sind und meine Ansichten teilen, liegt ganz bei ihnen. Sie sollen auch gar nicht einfach meine Einstellungen kopieren, sondern hinterfragen und selbst lernen.
Ob ich sie vegan großziehen werde, liegt daher ganz bei ihnen, abhängig davon, ob sie es wollen oder nicht. Denn das Einzige was ich machen kann, ist ihnen zu zeigen, wie glücklich mich dieser Lebensstil macht und ihnen zu erklären, warum ich mich dafür entschieden habe, sobald sie alt genug dafür sind. Doch ganz egal, für was für einen Weg sie sich entscheiden werden, ich werde immer hinter ihnen stehen. Schließlich möchte ich ihnen die Chance geben, so gut und frei wie nur möglich herausfinden zu können, wer sie sind. Den Samen für die Liebe und Leidenschaft des Lebensstil kann ich ihnen geben, aber wachsen muss er mit ihnen selbst.

 

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Current Toughts

(German version below)

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Wow, the last couple of weeks have been filled with many ups and downs since someday I realized that the way I have lived my life so far hasn’t fulfilled me. I have felt that something was missing, something was waiting somewhere for me, yet I absolutely didn’t know what it was. As if I woke up one day with the most wonderful feeling but without remembering the dream that made me feel that way… The only thing I did know was how happy it made me.
Nevertheless it has seemed that my mind already did know what it was. It had begun a couple of months ago when I had recognized that my inner voice had tried to guide me into the right direction and it had tried to give me small hints every now and then up until now. So I decided to trust it and to follow my intuition which told me to outpace everything that seemed to bring me down. And now I’m here. I reduced my classes at university, decided to move out of my apartment and started planning to move to a new place, far way, on my own. A place I’ve never been before. Some decisions were a lot easier than others yet I’m really glad that I’ve made them. I have never been happier and freer than I’m right now. Even though I have absolutely no idea what I’m looking for nor where this path will take me but it feels right. And who knows, maybe it’s not about something specific at the end of this path but about the path itself that causes my desire?

Wow, die letzten paar Wochen waren ein totales Chaos, durchwachsen von diversen Höhen und Tiefen. Ich erreichte einen Punkt, an dem ich realisierte, dass das Leben was ich gerade führte einfach nicht das ist, was mich wirklich erfüllte. Zumindest nicht im Moment. In mir verschwand das Gefühl nicht mehr, dass irgendetwas fehlte, dass irgendwo irgendwas auf mich wartete. Der Punkt war nur, und ist es auch jetzt noch, dass ich keine Ahnung hatte was ich eigentlich vermisste. Als wäre ich nach einem Traum mit dem schönsten Gefühl aufgewacht, allerdings ohne jede Erinnerung, was der Traum war… Das Einzige was ich kannte war das Gefühl, dass er in mir ausgelöst hatte.
Jedoch schien irgendetwas in mir haargenau zu wissen wonach ich mich sehnte. Seit Monaten gab es immer wieder Momente, in denen ich mich fühlte, als wolle mich meine innere Stimme Schritt für Schritt in die richtige Richtung führen, als wolle sie mir Hinweise geben. Also habe ich ihr vertraut und bin meinen Intentionen gefolgt, mit dem Ergebnis, dass ich alles, was für mich im Moment nicht “das Richtige” zu sein schien, hinter mir ließ. Und jetzt steh ich hier, habe meine Wohnung gekündigt, meine Kurse an der Uni reduziert, um mich mehr auf mich konzentrieren zu können, und plane weit wegzuziehen, allein. An einen Ort, an dem ich noch nie zuvor war.
Manche dieser Veränderungen fielen mir schwerer als andere, dennoch bin ich wahnsinnig froh über meine Entscheidungen. Ich war nie glücklicher als ich es jetzt bin, habe mich nie freier gefühlt. Zwar weiß ich immer noch nicht, nach was genau ich Ausschau halten soll, aber ich habe das Gefühl auf dem richtigen Weg zu sein, wo auch immer der mich hinführen mag. Und wer weiß, vielleicht ist es ja gar kein bestimmtes Ziel, nach dem ich mich sehne, sondern der Weg dorthin?

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